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Univ.-Prof. Dr. Michael Sator

Dr. Sator

„Ich darf Sie als Leiter des Fertilitätszentrum Döbling recht herzlich auf unserer Website begrüßen. Mein Team und ich sind auf die modernsten Kinderwunschbehandlungen spezialisiert und all unser Streben richtet sich auf die Erfüllung Ihres Kinderwunsches."

Glossar

Androgene

Männliche Hormone.

Ambulant

Nicht mit einer Krankenhausaufnahme verbunden
(im Gegensatz zu stationär).

Assisted Hatching

Einritzen der äußeren Eihülle des Embryos z.B. mit einem Laser, um die Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut zu erleichtern.

Down-Regulation

Aus dem Englischen abgeleitet von down = herunter und regulation = Regulierung. Gezielte Verringerung der kör pereigenen Hormonausschüttung durch Medikamente.

Eierstöcke (Ovarien)

Zweifach angelegte, pflaumengroße Organe der Frau, in denen befruchtungsfähige Eizellen produziert werden. Die Eierstöcke bilden die Hormone Östrogen und Gestagen (gestatio = Schwangerschaft, gen = erzeugen).

Eileiter (Tuben)

Trichterförmiger „Muskelschlauch“, in dem die Samen zellen zur Eizelle und die befruchteten Eizellen in die Gebärmutterhöhle geleitet werden.

Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität)

Einnistung des Embryos in einem der Eileiter, statt in der Gebärmutterhöhle.

Eisprung (Ovulation)

Die Eizelle verlässt den Eierstock und tritt in den Eileiter über.

Embryo

Ab Verschmelzung der Erbanlagen wird von einem Embryo gesprochen. Ab der 13. Schwangerschaftswoche wird das sich entwickelnde Kind als Fötus (auch Fetus) bezeichnet.

Embryotransfer

Übertragung einer Eizelle in die Gebärmutter nach Befruchtung außerhalb des Körpers.

Endometriose

Griechisch zusammengesetztes Wort: endo = innen, metra = Gebärmutter. Häufige Ursache von ungewollter Kinderlosigkeit. Bei der Endometriose wandern Gewebe teile der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter und können dort Narben verursachen.

Follikel

Flüssigkeitsgefüllte Eibläschen, in denen sich die Eizellen befinden. Die Follikel reifen in den Eierstöcken.

Follikelpunktion

Anstechen des Eibläschens mit einer sehr feinen Hohlnadel, um die Eizelle zu gewinnen.

FSH

Follikel stimulierendes Hormon, das das Wachstum und die Entwicklung der Eibläschen und der Eizellen fördert.

Gebärmutter (Uterus)

Birnenförmiges Organ, in dem das Kind ausgetragen wird. Die Gebärmutter besteht aus dem Gebärmuttermund, dem Gebärmutterhals und der Gebärmutterhöhle. In die Gebärmutter münden die beiden Eileiter ein.

Gebärmutterschleimhaut (Endometrium)

Stark durchblutete Schleimhaut, die periodisch von der Gebärmutter gebildet wird. In die Gebärmutterschleimhaut nistet sich der Embryo ein.

Gelbkörper (Corpus luteum)

Der nach dem Eisprung übrig gebliebene Rest des Eibläschens erhält nach einer Umwandlung eine gelbliche Farbe, daher Gelbkörper.

GnRH

Gonadotropin-Releasing-Hormone. Griechisch-englisch zusammengesetztes Wort = gonos = die Erzeugung, trop = Wirkung auf, Releasing = Freilassen. Hormon, das die Ausschüttung von LH und FSH bewirkt.

GnRH-Agonist

Medikament zur Hemmung der Ausschüttung von LH und FSH (nach anfänglicher Freisetzung dieser Hormone).

GnRH-Antagonist

Griechischer Wortstamm (anti = gegen). Medikamente, welche die Ausschüttung der Fruchtbarkeitshormone LH und FSH verhindern.

HIV-Infektion

Durch den AIDS-Virus ausgelöste Infektion.

Hormone

Körpereigene Botenstoffe zwischen verschiedenen Organen.

Humanes Choriongonadotropin (HCG)

Lateinisch zusammengesetztes Wort: human = menschlich, chorion = Eihaut, gonaden = Geschlechtsdrüsen, trop = wirken. Schwangerschaftshormon, das als Medikament zur Auslösung des Eisprungs eingesetzt wird. HCG wird aus dem Harn schwangerer Frauen gewonnen oder biotechnologisch hergestellt.

Humanes Menopausengonadotropin (HMG)

Lateinisch zusammengesetztes Wort: human = mensch lich, Menopause = Wechseljahre. HMG wird aus dem Harn von Frauen nach den Wechseljahren gewonnen. HMG wird zur Stimulation der Eierstöcke eingesetzt.

Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Lateinisch zusammengesetztes Wort: intra = in, hinein, Cytoplasma = Zellinhalt, Spermium = männliche Samenzelle. Methode der künstlichen Befruchtung, bei der ein einzelnes Spermium mit Hilfe einer dünnen Hohlnadel in eine Eizelle gespritzt wird.

In-vitro-Fertilisation (IVF)

Lateinisch zusammengesetztes Wort: in vitro = im Glas, Fertilisation = Befruchtung. IVF bedeutet Befruchtung außerhalb des Körpers.

Intrauterine Insemination (IUI)

Insemination ist die Übertragung von Samen in die Scheide oder Gebärmutter mit technischen Hilfsmitteln. Bei der IUI wird der Samen in die Gebärmutter, möglichst nahe an das Ei, gebracht.

Kryokonservierung

Griechisches Wort: kryo = kühl, frostig. Durch Kryokonservierung können Eizellen im Embryonalstadium tiefgefroren werden.

Lutealphasen-Stützung

Die Lutealphase ist die Zeit, während der der Körper Progesteron produziert. Eine Unterstützung der Lutealphase ist dann notwendig, wenn die Frau zu wenig eigenes Progesteron bildet.

Luteinisierendes Hormon (LH)

Hormon, das den Eisprung auslöst.

Myom

Gutartiges Geschwulst in der Gebärmutter, das aus Muskelgewebe besteht. Myome können manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten sein.

Östrogen

Lateinisch zusammengesetztes Wort: östrus = Paarungsbereitschaft, gen = erzeugen. Östrogen ist ein weibliches Geschlechtshormon, das in den Eierstöcken gebildet wird und für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut sorgt.

Plazenta

Mutterkuchen, über den das Kind mit Nährstoffen versorgt wird. Nach der Geburt löst sich der Mutterkuchen von der Gebärmutterwand und wird als „Nachgeburt“ ausgestoßen.

Polyzystisches Ovar (PCO)

Aus dem Griechischen abgeleitet von kytis = Blase und poly = zahlreich. Eierstock mit vielen kleinen Zysten.

Progesteron

Lateinisch zusammengesetztes Wort: pro = für, gestatio = Schwangerschaft. Progesteron wird vom Gelbkörper gebildet. Progesteron bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vor.

Prolaktin

Lateinisch zusammengesetztes Wort: lactis = Milch. Hormon, das im Gehirn gebildet wird. Prolaktin bringt den Milchfluss in Gang.

Prostata

Unterhalb der Blase liegende, kastaniengroße Drüse beim Mann. Die Prostata gibt Sekrete in die Samenflüssigkeit, die die Fortbewegung der Spermien unterstützen.

Schilddrüsenstimulierendes Hormon (TSH)

Hormon, das die Schilddrüse (Glandula thyreoidea) stimuliert.

Sterilisation

Unterbindung der Samenleiter beim Mann, bzw. der Eileiter bei der Frau, um eine Unfruchtbarkeit herbeizuführen.

Sterilität

Wenn sich bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr über ein Jahr keine Schwangerschaft einstellt, gehen die Mediziner von einer Unfruchtbarkeit (Sterilität) aus. Diese muss allerdings nicht endgültig sein.

TESE / MESA

Befinden sich im Ejakulat überhaupt keine Spermien, besteht die Möglichkeit, Spermien direkt aus dem Hoden (TESE = Testikuläre Spermienextraktion) beziehungsweise Nebenhoden (MESA = Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration) zu gewinnen.