Univ.-Prof. Dr. Michael Sator
„Ich darf Sie als Leiter des Fertilitätszentrum Döbling recht herzlich auf unserer Website begrüßen. Mein Team und ich sind auf die modernsten Kinderwunschbehandlungen spezialisiert und all unser Streben richtet sich auf die Erfüllung Ihres Kinderwunsches."
Zusatzleistungen
Zusätzliche Methoden wie Selektion von Spermien und Unterstützung bei der Einnistung der befruchteten Eizelle können die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung steigern.
Während der Einnistung eines Embryos in die Gebärmutterschleimhaut entwickelt der mütterliche Körper eine Immuntoleranz gegenüber dem „fremden“ Lebewesen. Ansonsten würde es abgestoßen werden und es käme zu einer Fehlgeburt. Für diese Veränderung in der Immuntoleranz der Mutter können auch Faktoren mitverantwortlich sein, die sich im Seminalplasma (die Flüssigkeit, die den Hauptbestandteil des Ejakulats bildet, aber keine Spermien enthält) des Mannes befinden.
Des Weiteren befinden sich im Seminalplasma eine Vielzahl biologisch aktiver Substanzen, die einen Einfluss auf die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut haben können. Da während des natürlichen Vorgangs der Zeugung auch immer die Gebärmutterschleimhaut in Kontakt mit Substanzen des Seminalplasmas kommt, ist es denkbar, dass insbesondere bei dem Auftreten oder der Gefahr des Auftretens des Einnistungsversagens diese Therapie einen Vorteil haben könnte und damit Kinderwunschpaaren zu einer erfolgreichen Schwangerschaft verhelfen kann.
Weiterführende Literatur:
Von Wolff M. et al., 2009 Fertility and Sterility
Tremellen et al., 1998 Biol Reprod
Tremellen et al., 2000
O.Leary s et al., 2004
Preis:
- ohne Kryokonservierung: € 264,-
- mit Kryokonservierung: € 401,50
Während der Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut kommt es zu einem intensiven Kontakt zwischen den sich auf der Außenhülle des Embryos befindlichen Proteinstrukturen und den Proteinstrukturen auf den äußeren Zellen der Gebärmutterschleimhaut. Eine dieser Proteinstrukturen ist der sogenannte Hyaluronsäurerezeptor, der sich sowohl auf den Zellen des Embryos als auch auf den Zellen der Gebärmutterschleimhaut befindet. Die Hyaluronsäure selbst, so nimmt man an, kann dabei als Brückenglied zwischen beiden Rezeptoren fungieren und auf diese Weise die Rezeptoren des Embryos mit den Rezeptoren der Gebärmutterschleimhaut verbinden.
Durch eine erhöhte Konzentration der Hyaluronsäure in dem Medium, das für den Transfer des Embryos verwendet wird, lässt sich eventuell daher die Verbindung zwischen Embryo und Gebärmutterschleimhaut verbessern. Dieses Verfahren ist insbesondere für ältere Patientinnen und bei Patientinnen mit vorangegangen erfolglosen Implantationen geeignet.
Weiterführende Literatur:
Babayan et al., 2008 J. Assist Reproduction
Preis:
€ 171,60
Die IMSI (Intracytoplasmic Morphologycally Selected Sperm Injection) ist eine Abwandlung der herkömmlichen ICSI. Hierbei werden Spermien unter extremer Vergrößerung aufgrund ihres morphologischen Erscheinungsbildes ausgewählt und für die eigentliche ICSI eingesetzt. Viele Spermien enthalten eine unterschiedliche Menge von sogenannten Vakuolen in sehr unterschiedlicher Größe. Vakuolen sind Einschlüsse innerhalb des Spermium, denen keine klare Funktion zugeordnet werden kann, für die aber gezeigt werden konnte, dass ihre Größe und ihre Menge mit dem Auftreten von genetischen Anomalien zusammenhängen können. Daher zeigen stark vakuolisierte Spermien oftmals auch in ihren genetischen Strukturen größere Schäden und sollten nicht für eine ICSI verwendet werden.
Durch die starke Vergrößerung lassen sich Spermien mit Vakuolen von Spermien ohne Vakuolen besser unterscheiden. Während der Durchführung einer IMSI werden nur Spermien mit dem geringstmöglichen Vakuolisierungsgrad ausgewählt und in die Eizelle injiziert. Diese Methode kann bei Paaren sinnvoll sein, die eine schlechte Spermiogrammqualität aufweisen und die bereits einen erfolglosen ICSI-Versuch unternommen haben.
Weiterführende Literatur:
Berlakovitz et al., 2009, 2010
Preis:
€ 1.496,-
Eine wichtige Voraussetzung für das Einnisten des Embryos in der Gebärmutterschleimhaut ist das Schlüpfen (Hatching) des Embryos aus seiner ihn umgebenden Eihülle (Zona pellucida).
Dafür ist es nötig, dass die Eihülle im Zuge der Embryonalentwicklung ausdünnt und an einer Sollbruchstelle einreißt, um dem Embryo das Schlüpfen zu ermöglichen.
Das "Assisted Hatching" wird verwendet, um dem Embryo, in Fällen, in denen das Ausdünnen der Eihülle nicht oder nur ungenügend stattfindet, das Schlüpfen zu erleichtern.
Hierfür wird die Eihülle vor dem Embryotransfer mit Hilfe eines feinen Laserstrahls an einer Stelle ausgedünnt.
Preis:
€ 180,-
